Leserinnen

Donnerstag, 12. April 2012

Für Alle, die neugierig sind....

Vielleicht möchte ich auch ein wenig angeben....alles menschlich,
aber mein Nähzimmer erstreckt sich über 2 Etagen
mit insgesamt 3 Zimmern, recht großzügig.
Das hab ich nun davon, daß ich mich mit Allen verkracht habe und nun ganz alleine bin, aber bitte kein Mitleid. Vor allem wenn ich mich in meinem "Nähzimmer" aufhalte, bin ich einfach nur glücklich über meine "Lage".
Zuerst komme ich die Treppe hoch und sehe die alte Nähmaschine mit bereits den ersten Materialien, z.B. meinem Flies im Weidekorb.
Rechts um die Ecke steht dann die alte Vitrine mit allen Anleitungen, Büchern und auch noch anderem Papierkram drin. Daneben unter dem Fenster noch mehr Material und Werkzeug für mein Hobby. Auf dem Rollwagen habe ich vor allem meine Utensilien fürs Handapplizieren.








Wenn man von hier aus einen großen Schwenker nach links macht sieht man meinen kleinen Zuschneidetisch. Er ist wirklich zu klein, aber von diesem Teil kann ich mich einfach nicht trennen. Ich habe es schon fast 30 Jahre. Darüber meine Garnrollen und ganz viel Kleinkram, den Frau immer zum Nähen braucht.
Da meine Wände alle verputzt sind, kann ich einfach angefangene Projekte an der Wand mit alten Nadel feststecken. Hab zwar schon über eine Designwand nachgedacht, weil man dann ja auch mit seinem Projekt mobil ist, aber bis jetzt ist wohl die Schmerzgrenze noch nicht erreicht.
Vom Zuschneidetischle muß ich rechts um
meinen Nähtisch herum. Das ist zugegeben etwas umständlich. Eine bessere Lösung habe ich noch nicht und Patchwork wird ja auch nicht nach der Methode der industriellen Fertigungtechnik hergestellt. Ich nähe auf einem Sofa. Das hat mehrere Gründe. Erstens hat man ein großes Nadelkissen zu Verfügung und Zweitens sitze ich da tiefer und somit aufrechter beim Nähen. Das tut meinem Rücken gut. Wenn ich mal an der Nähmaschine sitze,
bekommt mich da so schnell Niemand mehr weg.
Drittens ist auf dem Sofa noch viel Ablageplatz,
dadurch habe ich dann mehr Platz um die Nähmaschine herum.
Vom meiner Nähschine weg sind es nur ein paar Schritte durch den Wintergarten hindurch. Am Schreibtisch mache ich meine Entwürfe, bald auch wieder mit einem Computer. 
Dann geht es die Treppe hoch und ich komme in einen Raum, in dem ich meine Patchworkblöckchen für die Baby Jane Decke an die Wand pinne. Ich möchte zwei Decken machen und somit ist für jede Decke eine Wand reserviert.

Hier einfach noch ein paar Impressionen, ich liebe es Gegenstände schön anzuordnen. Bei diesem Bild fällt mir aber auf, das die Zusammenstellung etwas nach links hinkt. Das alles ist im Bereich der alten Nähmaschine, die ich sehe, wenn ich die Treppen zu meinem Nähzimmer hochgehe.



Kann man denn die Nähpuppe mit den Handtaschen überhaupt erkennen? Kann Frau denn überhaupt genug Stöffchen haben?Wohl eher nicht.

Ich hoffe Allen hat mein Nähzimmer gefallen, wünsch Euch gutes Schaffen und Gelingen. Bis zum nächsten Mal,
eure Flickenstichlerin

Kommentare:

Evi hat gesagt…

Tolle Räumlichkeiten zum Leben und zum Nähen, da müssen doch einfach die Ideen kommen und realisiert werden.
LG Evi

Quiltbiene hat gesagt…

Liebe Sylvia, ich freu mich von Herzen für Dich, dass Du Dich im ganzen Hause so herrlich ausbreiten kannst mit Deiner Lieblingsbeschäftigung.Ich habe ein minimalistisches Reich unterm Dach, bin aber froh, dass ich überhaupt ein kleines Nähzimmer habe ;-)(nachdem der Große ausgezogen ist).
Ganz liebe Grüße aus der Bloggernachbarschaft von Sabine

Bente-I like to QuiltBlog hat gesagt…

Liebe Sylvia,
deine Nähzimmer ist ein Traum, so-o-o toll! Großzügig, geordnet und total gemütlich. Herrlich!!!
Ich weiss nicht warum, aber ich habe heute zum ersten Mal dein Blog entdeckt, ich nehme es sofort in meiner Blogliste auf, denn dich besuche ich gerne wieder!
Liebe Grüße
Bente
I like to QuiltBlog

Renate hat gesagt…

Welch ein paradiesisches Nähzimmer! Ich habe nur einen kleinen Raum im Keller, zwar voll mit Stoffen, aber so schön dekoriert hätte ich meinen Raum auch gerne.
Liebe Grüße
Renate